Nachrichten der Woche
Israelnetznachrichten vom 27.01.2012
Türkisches Fernsehen zeigt Holocaust-Doku
ANKARA (inn) - Als erstes islamisch geprägtes Land hat die Türkei am gestrigen Donnerstag mit der Ausstrahlung des Dokumentarfilms "Shoah" begonnen. Anlass ist der Internationale Holocaustgedenktag, der am heutigen Freitag begangen wird.
Dem Vergessen einen Strich durch die Rechnung machen
Yad Vashem, die zentrale Holocaustgedenkstätte des Staates Israel, ist ein Muss für jeden Israelbesucher. Kein führender Politiker oder hochrangiger Geistlicher kann es sich leisten, den jüdischen Staat zu besuchen, ohne einen Kranz in der Halle des Gedenkens neben der ewigen Flamme niederzulegen oder sich in der Halle der Namen fotografieren zu lassen.
Holocaust-Gedenkveranstaltung in München
MÜNCHEN (inn) - "Die deutsch-israelischen Beziehungen 70 Jahre nach der 'Wannseekonferenz'" - unter diesem Thema lädt die "Initiative 27. Januar e.V." am kommenden Sonntag zu einer Gedenkveranstaltung in München ein.
Trotz Krise: Israel steigert Exporte in die Türkei
JERUSALEM (inn) - Die anhaltende diplomatische Krise zwischen Israel und der Türkei hat sich im vergangenen Jahr nicht negativ auf die Wirtschaftsbeziehungen zwischen beiden Staaten ausgewirkt: Die israelischen Exporte in die Türkei stiegen um 42 Prozent gegenüber dem Jahr 2010. Unterdessen wurden die USA von der EU als größter Exportmarkt für Israel abgelöst.
Studie: 80 Prozent der israelischen Juden glauben an Gott
JERUSALEM (inn) - Religion spielt in Israel wieder eine größere Rolle. Das ergab eine Studie zur Religiosität bei jüdischen Israelis. Demnach glauben rund 80 Prozent der israelischen Juden an Gott.
"Historischer Friedensschluss" in Nahost
TEL AVIV (inn) - In Tel Aviv ist am Donnerstag eine Jahrhunderte alte Feindschaft mit einem "Friedensschluss" beigelegt worden. In den Büroräumen der Zeitung "Jakinton" trafen sich "Polen" und "Deutsche", in Israel abschätzig "Jekkes" genannt.
Merkel telefoniert mit Netanjahu
BERLIN / JERUSALEM (inn) - Bundeskanzlerin Angela Merkel hat am Donnerstag ein ausführliches Telefongespräch mit dem israelischen Premierminister Benjamin Netanjahu geführt. Im Mittelpunkt des Gesprächs stand unter anderem die Bedrohung der regionalen Sicherheit und Stabilität durch das iranische Nuklearprogramm. Dies teilte der Sprecher der Bundesregierung, Steffen Seibert, mit.
Palästinensische Olivenernte gut mit Armee koordiniert
RAMALLAH / JERUSALEM (inn) - Die israelisch-palästinensische Zusammenarbeit bei der Olivenernte hat in dieser Saison sehr gut funktioniert. Es gab deutlich weniger Beschwerden und Auseinandersetzungen mit Siedlern als im Vorjahr. Dies gab das israelische Militär am Mittwoch bekannt.
Ehefrau von Terror-Opfer bringt Baby zur Welt
HEBRON (inn) - Puah Palmer, die Witwe des von Palästinensern getöteten Israelis Ascher Palmer, hat am Mittwoch ein Mädchen zur Welt gebracht. Ihr Ehemann und ihr einjähriger Sohn Jonathan waren im September bei einem Angriff mit einem Stein auf ihr Auto ums Leben gekommen.
Ashton: Unterstützung für UNRWA
GAZA / JERUSALEM (inn) - Die Europäische Union unterstützt das UN-Hilfswerk für palästinensische Flüchtlinge (UNRWA) mit 55,4 Millionen Euro. Ein entsprechendes Abkommen unterzeichneten die Hohe Vertreterin der EU für Außen- und Sicherheitspolitik, Catherine Ashton, und UNRWA-Generalkommissar Filippo Grandi am Mittwoch im Gazastreifen.
Palästinenser protestieren gegen hohe Lebenshaltungskosten
RAMALLAH (inn) - Hunderte Palästinenser haben am Mittwoch in Ramallah gegen neue Steuergesetze und hohe Lebenshaltungskosten demonstriert. Den Protest hatte eine Facebook-Gruppe organisiert.
Palästinenser wollen Nahostgespräche nicht fortführen
AMMAN (inn) - Israelis und Palästinenser konnten sich bei ihrem jüngsten Treffen am Mittwoch in Jordanien nicht auf eine Wiederaufnahme der Friedensverhandlungen einigen. Jordaniens Außenminister Nasser Dschudeh teilte nach der Zusammenkunft mit, es werde eine einwöchige Pause geben, in der die Ergebnisse der bisherigen Gespräche ausgewertet werden sollen.
Kritik an Ehrung von Mitri Raheb
BADEN-BADEN (inn) - Die Verleihung des deutschen Medienpreises an den Bethlehemer Pastor Mitri Raheb hat unter Theologen, Freunden Israels und Experten für Christen im Heiligen Land Befremden und sogar "Entsetzen" ausgelöst. Am Mittwoch berichtete Israelnetz von der Preisverleihung an Raheb am 24. Februar. Der "leise Friedensstifter", so die Begründung der Jury, bekomme den Preis, weil er "Orte der Begegnung, des Austauschs und des Dialogs" geschaffen habe.
Tel Aviver Bürgermeister erinnert an Olympia-Opfer
MÜNCHEN (inn) - In diesem Jahr wird der 40. Jahrestag des Attentats bei den olympischen Spielen 1972 in München begangen. Tel Avivs Oberbürgermeister Ron Huldai würdigte am Dienstag die Opfer dieses palästinensischen Terrors.
Hamas-Parlamentssprecher verurteilt
RAMALLAH (inn) - Ein israelisches Militärgericht in Samaria hat am Dienstag den palästinensischen Parlamentssprecher Asis Dweik zu sechs Monaten Gefängnis verurteilt. Dem Hamas-Anhänger wird Beteiligung am Terror vorgeworfen.
Israelis und Palästinenser für ein sauberes Westjordanland
JERUSALEM (inn) - Die israelische Zivilverwaltung hat in Zusammenarbeit mit der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) mehrere Projekte zum Schutz der Umwelt in Judäa und Samaria gestartet. Dazu gehören ein Plan zum Recyceln von Papier und Kunststoff sowie Müll-Beseitigungsarbeiten an wichtigen Orten. Außerdem soll das Bewusstsein der Bewohner für die Umwelt geschärft werden.
Kaum Abgeordnete bei Schoahgedenken
JERUSALEM (inn) - Die Knesset hat sich in einer Sondersitzung am Dienstag mit dem Holocaust befasst. Allerdings erschienen nur vier Minister und 21 Abgeordnete - sehr zum Ärger der eingeladenen Schoah-Überlebenden.










