Neunjähriges Terror-Opfer verlässt Krankenhaus
ASCHDOD (inn) - Über sieben Monate nach einem palästinensischen Angriff ist ein israelischer Junge am Dienstag aus dem Krankenhaus entlassen worden. Der Neunjährige war im Februar durch eine Kassam-Rakete aus dem Gazastreifen schwer verwundet worden. Die Ärzte mussten ihm ein Bein amputieren.
Neuer Zugang zu den Schriftrollen vom Toten Meer
"Bitte nur ohne Blitzlicht fotografieren!", ist den Mitarbeitern der israelischen Altertumsbehörde (IAA) enorm wichtig, als sie eine kleine Gruppe von Journalisten ins "Allerheiligste" führen. Der kleine Raum ohne Fenster ist klimatisiert. Nicht nur die Luftfeuchtigkeit wird in diesem Labor streng kontrolliert. Auch im Blick auf die Lichtverhältnisse ist alles "steril". "Dieses Licht strahlt keine Hitze aus, enthält keinerlei ultraviolette Strahlung", erklärt Simon Tanner vom Kings College in London.
Armee startet Rückgabeaktion
JERUSALEM (inn) - Im Rahmen einer großangelegten "Rückgabeaktion" hat die israelische Armee alle Reservisten aufgefordert, Waffen oder andere Ausrüstungsgegenstände, die dem Militär gehören, zurückzugeben. Die Abgabe könne anonym erfolgen, es würden keine Fragen gestellt.
Ärztestreik im Gazastreifen
GAZA (inn) - Der palästinensische Verband der Mediziner im Gazastreifen hat am Mittwoch einen Streik mit offenem Ende ausgerufen. Damit soll gegen die "gewalttätigen Praktiken" der Hamas-Regierung protestiert werden.
Ölbohrungen im Naturpark
JERUSALEM (inn) - In einem Naturreservat in der Judäischen Wüste darf nach Öl gebohrt werden. Das genehmigte am Dienstag die Generalversammlung der Natur- und Parkbehörde in Israel - trotz Einwänden ihres eigenen Wissenschaftskomitees. Bislang hatte die Behörde entsprechende Anfragen von Ölfirmen immer zurückgewiesen.
Ex-Bürgermeister muss ins Gefängnis
DSCHENIN (inn) - Ein israelisches Militärgericht hat den ehemaligen Bürgermeister der palästinensischen Autonomiestadt Dschenin zu sechs Jahren Haft verurteilt. Ihm wird vorgeworfen, seine hohe Stellung zur Unterstützung der radikal-islamischen Hamas genutzt zu haben.
Barak forciert Schalit-Verhandlungen
ALEXANDRIA (inn) - Israels Verteidigungsminister Ehud Barak hat sich am Dienstag mit Ägyptens Präsident Hosni Mubarak in Alexandria getroffen. Bei den Gesprächen drängte Barak das Staatsoberhaupt, seine Macht zu nutzen, um die Verhandlungen mit der Hamas über eine Freilassung des entführten israelischen Soldaten Gilat Schalit wieder zu beleben.
Israeli in Nigeria entführt
PORT HARCOURT (inn) - Bewaffnete Männer haben Dienstagnacht in Nigeria einen israelischen Geschäftsmann verschleppt. Über die Identität der Entführer und Forderungen für eine Freilassung ist noch nichts bekannt.
Rice-Besuch endet ohne konkreten Fortschritt
RAMALLAH (inn) - Die derzeitigen Friedensgespräche zwischen Israelis und Palästinensern seien die ernsthaftesten seit den Verhandlungen von Camp David im Jahr 2000. Das sagte US-Außenministerin Condoleezza Rice zum Abschluss ihres Nahostbesuches am Dienstagnachmittag auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem palästinensischen Präsidenten Mahmud Abbas in Ramallah.
Universität investiert für Behinderte
BE´ER SCHEVA (inn) - Die Ben-Gurion-Universität in der israelischen Wüstenhauptstadt Be´er Scheva soll behindertenfreundlicher werden. Dafür will die Hochschule etwa 200.000 Euro investieren, schreibt das Nachrichtenportal "Arutz Scheva".
Rice glaubt an Abkommen bis Ende 2008
JERUSALEM (inn) - US-Außenministerin Condoleezza Rice hat bei ihrem Nahost-Besuch Israel für die Freilassung der palästinensischen Häftlinge gelobt. Gleichzeitig kritisierte sie den Ausbau der israelischen Siedlungen im Westjordanland.
Libanesisch-syrische Grenze ist Schmugglerparadies
BEIRUT / DAMASKUS (inn) - Libanons Grenze zu Syrien bietet noch immer ungehinderte Zugänge für Schmuggler. Das geht aus einem Bericht einer Einheit der Vereinten Nationen hervor, der dem UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon vorgelegt wurde. Durch den Schmuggel konnte die schiitische Hisbollah ihr Waffenarsenal in den vergangenen Monaten enorm aufstocken.
Trotz Uneinigkeit: PA-Führung teilt Budget mit Gazastreifen
RAMALLAH (inn) - Mehr als die Hälfte des Budgets der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) wird für den von der Hamas kontrollierten Gazastreifen verwendet. Man wolle versuchen, keine Region zu benachteiligen, heißt es in einer am Montag herausgegebenen Erklärung des palästinensischen Kabinetts im Westjordanland.
Entführungsvorwürfe gegen PA-Polizisten
JERUSALEM (inn) - Die israelische Polizei in Jerusalem hat sieben Palästinenser verhaftet, die im Ostteil der Stadt illegal als Polizisten auftraten. Den Männern wird unter anderem vorgeworfen, israelische Araber bedroht und in das Westjordanland entführt zu haben.
Schulen in Sderot größtenteils raketensicher
SDEROT (inn) - Fast alle Schüler in Sderot und Umgebung können nun bei einem Raketenalarm in ihren Klassenzimmern bleiben. Am Montag weihte Israels Vizeverteidigungsminister Matan Vilnai eine Schutzvorrichtung in einer Schule der Wüstenstadt ein.
Palästinenser machen Schalit zur Witzfigur
GAZA (inn) - Palästinenser aus dem Gazastreifen haben offenbar verschiedene E-Mails und Videoclips erstellt, in denen sie den entführten Soldaten Gilad Schalit zum Gespött machen. In einem Fall wurde ein Telefonat zwischen dem Israeli und seiner Mutter gefälscht - den Clip haben sich bereits Tausende Palästinenser auf ihre Handys geladen.
Geste: 198 palästinensische Häftlinge entlassen
JERUSALEM / RAMALLAH (inn) - Israel hat am Montagvormittag 198 palästinensische Häftlinge freigelassen. Unter großem Jubel der palästinensischen Bevölkerung wurden sie in Ramallah in Empfang genommen. Palästinenserpräsident Mahmud Abbas forderte in seiner Begrüßungsrede die Freilassung aller Palästinenser - anderenfalls könne es keinen Frieden geben.



